Urlaub in Belize

Wie alle, die auf dem Titelbild am Flugzeug gelesen haben nun wissen, sind wir in Belize. Wir sind von Houston nach Belize City mit Southwest geflogen. Flugzeit etwa zwei Stunden und dann mit Maya Airline nach Placencia, im Süden von Belize, nahe der Grenze zu Guatemala.

Ein paar Worte zu Belize, das erstaunlicherweise niemand zu kennen scheint und wenn ja, niemand etwas davon zu wissen scheint. Als ungefähr im Jahr 1000 vor unserer Zeitrechnung die Mayas im Gebiet von Belize, Guatemala und Honduras (alles in Mittelamerika) siedelten, entstand eine faszinierende Gesellschaft in diesem fruchtbaren Gebiet. Es wird geschätzt, dass etwa eine Million Menschen im heutigen Gebiet von Belize lebten. Dies ist besonders beeindruckten, da heute “nur” noch rund 400.000 Menschen hier leben. Nach den Mayas, die das Gebiet bis 700 nach unserer Zeitrechnung bewohnten, kamen die Spanier und Siedler von England und Schottland – die sich dann später bekriegten (eh klar ;-)).

Britisch Honduras nannten die Engländer das Gebiet nachdem Sie dieses für das Empire beansprucht hatten. Die “Unabhängigkeit” erlangte Belize im Jahre 1981. Auch in der Geschichte von Belize ist Unabhängigkeit ein seltsames Wort, da die Nachkommen der Mayas stets von den Besetzern und den europäischen Siedlern unterdrückt und teilweise versklavt wurden (naja, um genau zu sein, grösstenteils). Heute leben die Nachfahren der Maya ihre Kultur wieder aus, obwohl wie bei allen lange besetzen Territorien der Welt, Bräuche durch die Besetzer kompromittiert bzw. verändert wurden.

Zentralamerika besteht übrigens aus folgenden Ländern: Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama. Mexiko gehört nicht dazu und bildet die nördliche Grenze zur Mittelamerika. Kolumbien stellt die südliche Grenze und den Beginn von Südamerika dar.

Hi, ich bin Jürgen. Die meisten kennen mich als Jay. I know, das kann manchmal verwirrend sein. Wie ich zu meinem neuen Namen gekommen bin, hat mit hunderten falschen Starbucks Bechern, die allesamt mit anderen Namen beschriftet waren, zu tun. So kraftvoll wie in diesen letzten Jahren ist mir das Leben noch nie begegnet und es darf mich nicht wundern, dass ich das Reich von schnellen und unpersönlichen Geschäften und dem Erfüllen der Erwartungen der Gesellschaft hinter mir gelassen habe. Ich habe mein Sakko gegen Wanderkleidung und Shorts getauscht, das Aftershave gegen Insektenspray und mein Auto gegen einen Camper.

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