Road Trip

Oxford – Ein Spaziergang durch Zeit und Vorstellungskraft

„Alice langweilte sich an einem warmen Nachmittag […] Ihre Schwester las ein Buch ohne Bilder, und Alice fragte sich, was Bücher ohne Bilder oder Gespräche überhaupt wert seien. Da kam plötzlich ein weißes Kaninchen mit roten Augen vorbeigeeilt. Es murmelte etwas von Verspätung, zog eine Uhr aus der Westentasche – und rannte weiter. Alice, brennend vor Neugier, folgte ihm […] bis zu einem Bau unter der Hecke.“
– Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Wer kennt sie nicht, diese ersten Zeilen aus einem der berühmtesten Bücher der Welt?
Vielleicht begann alles mit einem weißen Kaninchen. Vielleicht begann auch unser neues Leben so – mit Langeweile. Nicht im entspannten “Ich weiß nicht, was ich machen soll” Sinn, sondern mit einer tiefen Müdigkeit vom Alltag.

Alice im Wunderland war nicht der Auslöser unseres neuen Lebens. Aber es bringt genau das zum Ausdruck, was so viele Veränderungen antreibt: den Wunsch, dem Gewohnten zu entkommen. Sich zu wundern. Sich zu verlieren – und sich neu zu finden.

Und genau hier, in dieser Stadt voller Geschichten und Gedanken, nahm dieses Buch seinen Anfang.

Willkommen in Oxford.

Magie aus Stein, Geschichten aus Sand

Es gibt Orte, die tragen Geschichte nicht nur in ihren Mauern, sondern auch in der Luft. Oxford ist genau so ein Ort. Kaum steigt man aus dem Zug, dem Auto oder – wie in unserem Fall – aus dem Bus, der uns vom P+R-Parkplatz ins Zentrum gebracht hat, fühlt es sich an, als würde man durch ein lebendiges Gemälde spazieren – gemalt aus Sandstein, Efeu und Jahrhundertwissen.

Die altehrwürdige Universitätsstadt im Herzen Englands ist weit mehr als nur ein Sammelbecken für Bücherwürmer in Tweedjacken und unzähligen Touristen. Sie ist gleichzeitig magisch, verwinkelt, traditionsverliebt – und doch voller junger Energie.

Mit ihren gotischen Türmen, den versteckten Innenhöfen und den zahllosen Colleges wirkt Oxford auf den ersten Blick wie aus der Zeit gefallen – besonders, wenn man sich die Touristenströme wegdenkt. Und genau das macht ihren besonderen Charme aus. Man schlendert vorbei an ehrwürdigen Mauern, hinter denen einst C.S. Lewis, J.R.R. Tolkien oder Oscar Wilde ihre Gedanken schweifen ließen, und fragt sich, ob nicht hinter der nächsten Ecke Harry Potter mit einem Butterbier wartet.

Wir waren nur für einen Tagesabstecher hier – auf dem Weg nach Wales. Mit der Fähre von Amsterdam nach England, ein paar Stopps und dann hier: Oxford. Eine Stadt, die uns nicht fremd ist. Vor sechs Jahren waren wir schon einmal hier, als wir England und Schottland einen Spätsommer bis in den Herbst erkundeten. Damals war alles neu, aufregend, überwältigend. Diesmal ist es eher ein Wiedersehen – mit dem Wunsch zu sehen, was sich verändert hat. Oder auch nicht.

Wenn ich an all die Berühmtheiten denke, die hier lebten und wirkten – oder auch nur zum Studieren hier waren – kommt mir ein Name als erstes in den Sinn: Charles Lutwidge Dodgson, Mathematikprofessor am Christ Church College. Besser bekannt ist er unter seinem Pseudonym Lewis Carroll, unter dem er Alice im Wunderland schrieb – ursprünglich als fantasievolle Erzählung für die junge Alice Liddell, entstanden auf einer berühmten Bootsfahrt auf der Themse.
Alice war die Tochter des Dekans von Christ Church, lebte also mitten in diesem magischen Mikrokosmos. Sie war kein fiktives Kind, sondern ein sehr echtes, neugieriges Mädchen – und vielleicht war es gerade ihre Art zu fragen, zu staunen, zu widersprechen, die Carroll dazu brachte, sie durch ein ganzes Wunderland reisen zu lassen.

Was für mich als Kind ein aufregendes Abenteuerbuch voller Magie, sprechender Tiere und absurder Regeln war, hat heute eine tiefere Bedeutung gewonnen. Alice im Wunderland ist für mich längst mehr als nur ein Kinderbuch. Es ist eine Parabel auf das Erwachsenwerden, den inneren Wandel und die Suche nach Identität – aber auch eine feinsinnige Kritik an Autoritäten und gesellschaftlichen Konventionen. Es lädt dazu ein, die Welt nicht als starre Realität zu sehen, sondern als wandelbares Konstrukt – und erinnert uns daran, den kindlichen Sinn für Neugier, Offenheit und Fantasie nicht zu verlieren.

Aber Carroll war nicht der einzige, der Oxford mit seiner Vorstellungskraft geprägt hat. J.R.R. Tolkien zum Beispiel traf sich regelmäßig mit C.S. Lewis im Pub The Eagle and Child, um über Drachen, Elben und Gott zu diskutieren – ihre Gruppe nannte sich „The Inklings“. Angeblich las Tolkien hier erste Kapitel aus dem Herr der Ringe vor – inmitten von Rauch, Ale und lautem Lachen. Gern hätte ich den Anfang dieses Epos aus Tolkiens eigenem Mund gehört – mit einem Pint auf dem Tisch, lauschend und staunend.

Und genau das ist es, was mich an Oxford so fasziniert: diese Mischung aus gelebter Geschichte und lebendiger Vorstellungskraft. Während wir durch die Straßen der Stadt spazieren, fallen mir plötzlich all die Orte ein, die Carroll einst durchquert haben muss – und wie viel von diesem Wunderland vielleicht genau hier seinen Anfang nahm. Oxford ist keine Kulisse. Es ist Bühne, Geschichte und Gegenwart zugleich.

Zwischen Regen, Marktduft und College-Geschichten

Der Regen wird zum treuen Begleiter auf unserem Weg durch die Gassen – mal nieselt er nur leise auf unsere Jacken, mal prasselt er in solcher Heftigkeit herab, dass es scheint, als käme er von unten. Doch wir trotzen dem Wetter mit Würde – und einem riesigen Regenschirm und schliesslich mit der Flucht in den berühmten Covered Market, der letztes Jahr sein 250-jähriges Jubiläum feierte. Etwas mehr als 60 Läden finden in den engen Gängen des überdachten Marktes Unterschlupf, etwa die Hälfte davon Cafés, Imbissstände und Feinkosthändler. Es riecht nach Kaffee, Gewürzen und frisch Gebackenem. Vor allem bei Ben’s Cookies liegt der Geruch von Vanille, Zucker und einem Hauch Milch in der Luft – als würde Kindheit darin schweben.

Ein paar Gänge weiter entdecken wir Pieminister, einem kleinen Restaurant mit dampfenden, handgroßen Pies. Wir wählen „Deer & Beer“, dazu cremiges Kartoffelpüree. Der Raum ist voll, Stimmengewirr in vielen Sprachen. Wir erwischen den letzten freien Tisch und lassen die Geräusche auf uns wirken – Lachen, Gabelklirren, Gesprächsfetzen auf Spanisch, Polnisch, Englisch.

Ein viktorianischer Briefkasten – zentral im Markt, nahe dem Y.O.U.-Unterwäscheladen – wird zu einem beliebten Treffpunkt. Der Laden nennt ihn sogar offiziell „Selfie-Point“. Heute ist er mit einem gestrickten „Topper“ dekoriert, der ihn noch ein Stück britischer wirken lässt.

Direkt darüber, bei „The Garden“, hängt ein leuchtendes Kaninchen von der Decke – ein liebevoll gestalteter Verweis auf Alice im Wunderland. Oxford erzählt Geschichten – sogar von oben herab.

Ein Ort wie ein aufgeschlagenes Buch

Oxford ist ein aufgeschlagenes Buch mit vielen Kapiteln – jedes College ein eigener Roman.

Wir ziehen vorbei an den Mauern des Hertford College, über dessen „Bridge of Sighs“ ein eleganter Bogen die New College Lane überspannt. Namen wie Oscar Wilde, T.S. Eliot oder Stephen Hawking tauchen vor dem inneren Auge auf. Und natürlich Tolkien.

Das prächtige Christ Church College wirkt fast überlebensgroß – mit seinen Verbindungen zu Lewis Carrolls Alice und den Harry-Potter-Filmen. Die Hallen hier haben mehr als nur Geschichte gesehen – sie sind selbst Teil davon geworden.

Wir erreichen die Radcliffe Camera, deren runde Form wie eine steinerne Krone aus dem Stadtbild ragt. Als wir vor sechs Jahren das erste Mal hier standen, demonstrierten Menschen für Pakistan. Heute halten junge Leute Plakate für Palästina hoch. Die Fragen ändern sich, die Dringlichkeit bleibt. Vielleicht ist das das Wesen dieses Ortes: Er speichert nicht nur Wissen, sondern auch Wandel.

Gegenüber liegt die ehrwürdige Bodleian Library. Wieder bleibt es bei einem sehnsüchtigen Blick von außen – der Zutritt bleibt Studierenden vorbehalten.

Ein weißes Kaninchen und das Ende eines Kapitels

Im traditionsreichen Blackwell’s Bookshop, direkt gegenüber der Bibliothek, verlieren wir uns zwischen den Regalreihen. Berühmt ist der unterirdische Norrington Room, der über fünf Kilometer Bücherregale fassen soll – Guinness-würdig. Doch heute bleibt uns der Zugang verwehrt: Der Regen hat viele Menschen ins Trockene gespült. Zu viele.

Ein Spaziergang durch die University Parks darf bei einem Besuch in Oxford nicht fehlen. Das weitläufige, grüne Areal liegt nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt – und doch fühlt es sich an wie eine ganz eigene Welt. Breite Wege schlängeln sich durch uralte Bäume, gepflegte Wiesen und stille Winkel, in denen man plötzlich nur noch Vogelgezwitscher hört.

Wäre da nicht der Regen, würden wir Studierende lesend auf Bänken sehen oder Spaziergänger mit Hunden begegnen.

Aber heute – unter unserem großen, roten Regenschirm – ist es ein stiller, fast magischer Ort. Ein Kontrast zur lebendigen Innenstadt. Ein Moment der Ruhe mitten im Wirbel, der sich anfühlt wie ein Kapitelwechsel.

Zeit für einen Cappuccino. Wir wählen das Love Coffee, denn das “Missing Bean” in der Turl Street ist so voll wie der Bookshop. Draußen ist gerade ein Platz frei geworden, also setzen wir uns und schlürfen unseren Oat-Cappuccino – nicht gerade günstig, aber im Vergleich zu vielen Städten in Europa fast ein Schnäppchen. Eine kleine Entlastung für unsere chronisch überforderte Reisekasse.

Wir beobachten das bunte Treiben um uns herum: Menschen aller Hautfarben, Altersgruppen, Stile. Oxford wirkt hier wie eine Miniaturversion der Welt.

Neben uns unterhält sich eine junge Frau mit ihrem rauchenden Begleiter – in einer Sprache, die ich nicht sofort erkenne. Nina sagt wie selbstverständlich: Griechisch. Ich verstehe kein einziges Wort, obwohl wir ein paar Phrasen kennen. Aber als wir vor zwei Jahren Griechenlands Festland ein Stück weit entdeckt haben, hat sich die Klangfarbe der Sprache eingeprägt – zumindest bei Nina.

Wir kommen ins Gespräch. Die Frau lebt seit zehn Jahren hier in Oxford und hat sich, wie sie sagt, endlich an das Wetter angepasst. Heute trägt sie ein Kleid statt einer Winterjacke. Es hat immerhin 14 Grad, regnet in Strömen – und in den kurzen Pausen bläst ein eisiger Wind, der sich anfühlt, als käme er aus allen Richtungen gleichzeitig. Gefühlt sinkt die Temperatur sofort um mehrere Grad.

Auf dem Weg zurück zum Bus, der uns wieder zu unserem Camper bringt, entdecken wir ein kleines “Ramen” Restaurant. Es steht da wie ein weißes Kaninchen mit rosa Augen, das plötzlich unseren Weg kreuzt. Und wie Alice folgen wir.
Wenig später sitzen wir an einem Fensterplatz, zwei dampfende Tonkotsu-Ramen vor uns – würzig, kräftig, perfekt gegen den grauen Himmel.

Der Regen hat inzwischen aufgehört. Auf den Steinen glitzert das Wasser. Es sieht fast so aus, als würde uns die Stadt zuzwinkern – ein letztes Mal, bevor wir wieder weiterziehen.”

Kleine Wunderläden und große Versuchungen

Oxford ist nicht nur ein Ort für Bücher, Debatten und Geschichte – es ist auch ein Ort für Dinge, die man anderswo kaum noch findet. Während die großen Ketten sich brav in die Cornmarket Street drängen, entdeckt man in den ruhigeren Gassen eine Welt aus Papier, Tinte, Würfeln und handgeschriebenen Briefen. Es sind Läden, die etwas Besonderes haben, sich einer Idee verschrieben haben, mit Liebe kuratiert sind – und in denen die Zeit ein bisschen langsamer läuft. Als würde sie zwischen Holzregalen, Tintengläsern und ledergebundenen Notizbüchern kurz innehalten, um einmal durchzuatmen.

In der Turl Street – ohnehin eine meiner liebsten Straßen in Oxford – liegt Scriptum. Schon das Schaufenster ist ein kleines Wunderwerk: handgefertigte Füllfederhalter, Wachssiegel in allen Farben, schwere Briefpapiere, die fast ehrfürchtig knistern, wenn man sie berührt. Innen riecht es nach Leder, Holz und einer Art stiller Konzentration. Es ist der perfekte Ort, um sich vorzustellen, man schreibe gleich einen langen Brief an jemanden, der nicht einfach nur eine Nachricht bekommt, sondern eine kleine Zeremonie auf Papier.

Ein paar Straßen weiter, in der Nähe des Broad Street-Areals, wartet ein ganz anderes Universum: Hoyle’s of Oxford – ein Spielwarenladen der altmodischen, charmanten Sorte. Würfel, Brettspiele, Zaubertricks, Kartenspiele und Puzzles in allen Varianten – ein Paradies für Entdecker mit kindlichem Herzen. Man fühlt sich an eine Zeit erinnert, in der Spielzeug noch aus Holz war, Zaubertricks geheimnisvoll und ein Würfelwurf den Verlauf eines Abends bestimmte.

Und dann wäre da noch Pens Plus – ebenfalls „of Oxford“, wie es so schön im Namen steht. Ein Laden, der sich voll und ganz dem Schreiben verschrieben hat: Füllfederhalter mit Geschichte, Tinten in leuchtenden Farben, Schreibgeräte, die fast schon Charakterzüge haben. Es ist kein lauter Ort. Man spricht hier leise, fast wie in einer Bibliothek. Und vielleicht ist das auch das Geheimnis dieser besonderen Läden: Sie sind keine Orte des schnellen Konsums, sondern kleine Tempel der Achtsamkeit, die uns einladen, uns Zeit zu nehmen – für das Schreiben, das Spielen, das Staunen.

Und dann steht man plötzlich vor Objects of Use – einem Laden, der so gar nicht nach „Kaufhaus“ aussieht, sondern eher wie die praktische Seite eines Designmuseums. Jedes Objekt, das hier verkauft wird, hat einen Zweck – und gleichzeitig eine Form, die wir bewundern können. Küchenutensilien aus Emaille, japanische Besen, handgeschmiedete Messer, Seifen aus Yorkshire, Bürsten für Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass es Bürsten dafür gibt. Alles mit einer klaren, unaufgeregten Ästhetik, die sagt: Schönheit liegt im Nutzen. Und manchmal reicht ein Löffel, um das zu erkennen. Objects of Use fühlt sich an wie ein stilles Plädoyer für Qualität, für Dinge, die bleiben. Und genau das ist es, was diese kleinen Läden in Oxford verbindet: Sie verkaufen nicht nur Produkte, sondern Werte. Zeit, Sorgfalt, Hingabe.

Gerade in einer Stadt wie Oxford, die so sehr von Ideen lebt, sind solche Orte wie Ankerpunkte. Hier begegnet einem nicht nur Geschichte, sondern auch Handwerk – und die leise Erinnerung daran, dass manches, trotz aller Digitalisierung, nie ganz aus der Mode kommt.

Fazit: Oxford in all seinen Farben

Oxford ist touristisch überlaufen, ja. Manchmal verliert man zwischen Fotogruppen, Stadtführern und Selfiesticks fast die Orientierung. Doch hinter dem Offensichtlichen liegt eine Tiefe, die spürbar wird, wenn man sich ihr wirklich öffnet.

Die Geschichte dieses Ortes ist kein stilles Museum. Sie lebt fort – in den Stimmen auf den Straßen, den Demonstrationen auf den Plätzen, in zufälligen Begegnungen im Café. Die Vergangenheit färbt das Jetzt – nicht nostalgisch, sondern lebendig.

Als wir unser neues Leben begannen, waren wir wie Alice, die dem weißen Kaninchen hinterherstolpert – voller Fragen, ein wenig überfordert vom Wunderland. Heute fühlen wir uns nicht mehr wie Gäste in einer fremden Welt, eher wie Teilnehmende an einem Gespräch, das schon lange vor uns begann. Und wir wissen, dass der Kaninchenbau viele Gänge hat. Wir haben nicht alle Antworten gefunden. Aber wir haben gelernt, dass Staunen kein Zeichen von Naivität ist, sondern von Offenheit. Dass man sich verändern darf – wie Alice, die mal wächst, mal schrumpft – und dabei nie aufhört, neugierig zu bleiben.

Oxford erinnert uns daran, dem weißen Kaninchen weiter zu folgen. Nicht aus Eile – sondern aus Entdeckergeist. Denn das Leben ist selbst ein Wunderland, voller Türen, die sich nur öffnen, wenn man den Mut hat, hindurchzugehen.

Und manchmal – das haben wir hier gelernt – sind wir selbst das weiße Kaninchen. Nicht mit Uhr und Stress, sondern mit offenen Augen und einem Herzen für das Neue. Und vielleicht, nur vielleicht, sind wir damit für andere ein kleines Sinnbild des Aufbruchs geworden. Und das erfüllt uns mit stiller Freude.

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Hi, ich bin Jay. So kraftvoll wie in diesen letzten Jahren ist mir das Leben noch nie begegnet und es darf mich nicht wundern, dass ich das Reich von schnellen und unpersönlichen Geschäften und dem Erfüllen der Erwartungen der Gesellschaft hinter mir gelassen habe. Ich habe mein Sakko gegen Wanderkleidung und Shorts getauscht, das Aftershave gegen Insektenspray und mein Auto gegen einen Camper.

2 Comments

  • Mein Lieblingsauthor hat es mal wieder geschafft mich auf eine kleine Reise kraftvollen mit allen Sinnen mitzunehmen.....Danke und Euch noch viel Neugier, positive Energie und tolle Begehnungen im nächsten Kaninchengang....Es war toll dass wir uns mal wieder gesehen haben...Danke dafür -Thomas

    • Lieber Thomas, vielen Dank!!! Es war wirklich schön, dich und Biggi wiederzusehen! Danke für deine inspirierende Art, da macht das Schreiben gleich noch mehr Spass :-) Auf viele weitere Kaninchengänge voller Überraschungen, Erkenntnisse und echter Verbindungen. Bis ganz bald, hoffentlich!

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