Zwischen Waschmaschine und Wild Atlantic Way: Unser wackeliger Einstieg
Eine Irlandreise - Teil 1





Vier Stunden Atlantik
Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, den Kopf zu heben – geschweige denn das halbe Schiff zu durchqueren, um irgendwie nach draußen und an frische Luft zu kommen. Jeder Schritt schien ein Ding der Unmöglichkeit. Der Boden unter mir kippte, bebte, rollte. Als würde ich auf einer Waschmaschine stehen – im Schleudergang. Nur dass diese Waschmaschine gerade mitten auf dem Atlantik war.
Dabei noch aufrecht zu bleiben und nicht von der nächsten Welle von den Füßen gerissen zu werden, war ein Tanz mit der Schwerkraft – den ich eindeutig verlor. Ich klammerte mich an einer Haltestange fest, mein Magen drehte sich wie ein Karussell auf Speed, und mein Gleichgewichtssinn hatte längst kapituliert. Mein einziger Gedanke: Ich will hier raus. Jetzt.
„Und los“, sagte Nina plötzlich – mit einer Entschlossenheit, die ich weder verstand noch teilte. In dem Augenblick, als wir uns mühsam aufrichteten, schlug eine Monsterwelle gegen die Bordwand. Das ganze Schiff ächzte, stöhnte, ächzte noch einmal – und dann geriet es in eine Schieflage, die mir den Atem raubte. Wir konnten uns gerade noch an einer Tischkante festkrallen, während das Schiff kippte wie eine Spielzeugente in einer Badewanne.
Ich wollte einen Gedanken fassen – irgendetwas wie: So kann das nicht weitergehen. Aber ich kam nicht mal dazu. Mein Magen revoltierte endgültig, ein heißkalter Schweißfilm überzog meinen Rücken, und dann kam dieser ohrenbetäubende Lärm. Klirrend, kreischend, scheppernd. Als wäre ein ganzes Elefantenballett auf das Buffet gestürzt. Teller zerschellten, Gläser zerbrachen, Besteck flog quer durch den Raum.
Der Aufprall der Welle hatte ganze Tabletts samt Inhalt von den Tischen gefegt. Der Buffetbereich sah aus wie nach einer Kneipenschlägerei mit zwei Dutzend Teilnehmern. Wir schwankten los, Schritt für Schritt, wie zwei Besoffene nach einem Tanzabend. Ich spürte unter meinen Füßen das Knirschen von Scherben, nahm es aber kaum wahr. Alles in mir war damit beschäftigt, irgendwie zu überleben. Nina war blass, aber fokussiert. “Der Duty-Free-Shop ist völlig verwüstet“, sagte sie – beiläufig, fast erstaunt. Ich warf einen Blick rüber: Der Flur war übersät mit Parfumflakons, Whiskyflaschen und Dosen. Es roch süßlich nach Chanel – und Verzweiflung.
Ich stolperte durch die Tür ins Freie – ein Fehler. Im selben Moment erwischte uns die nächste Welle. Ich wurde zurückgerissen, nicht einfach nur ein Schritt – sondern mit voller Wucht in den Schiffsbauch hinein. Die Schwerkraft zog an mir wie ein Magnet. Ich klammerte mich am Türrahmen fest, die Finger verkrampft, doch das Schiff neigte sich so abrupt, dass ich den Griff verlor. Ich sah den Horizont kippen – Himmel, dann Wasser, dann wieder Himmel – und ich wusste nicht mehr, wo oben und unten war.
Ich taumelte nach vorn, direkt Richtung Reling. Der Wind warf mir Gischt ins Gesicht, ich rutschte auf dem nassen Boden – ein Fuß weg, dann der andere. Ich knallte gegen eine Bank, die ebenso nass war wie alles andere an Deck, und ließ mich einfach dort niederfallen. Meine Hand umklammerte das Metallgestänge der Bank, als hinge mein Leben davon ab – tat es wahrscheinlich auch.
Die frische Luft, so sehr ich sie gebraucht hatte, fühlte sich an wie Nadelstiche im Gesicht. Der Regen peitschte waagrecht, der Wind heulte, und das Schiff war einfach nur ein hilfloses Stück Metall auf einem tobenden Ozean. Es sackte in Wellentäler ab wie in einen Abgrund, um im nächsten Moment wieder nach oben geschleudert zu werden. Jeder Aufprall knallte durch Mark und Bein, ein dumpfer Schlag, gefolgt vom Kreischen des Metalls und dem unheimlichen Knacken aus dem Inneren des Schiffes.
Ich zählte die Sekunden. Dann Minuten. Dann wieder Sekunden. Für mich gab es keinen Unterschied mehr – nur noch Übelkeit, Verzweiflung und den eisigen Griff der See. Der Horizont war mal da, dann wieder verschwunden. Mal rechts, mal links. Ich konnte nicht mehr unterscheiden, was draußen tobte und was in mir.
Mir war schlecht. Nicht „ein bisschen flau“ – sondern so übel, dass ich dachte, mein Körper würde einfach die Arbeit einstellen. Der Kreislauf kurz vor dem Kollaps, das Herz raste, die Hände zitterten. Die Reisetabletten, die ich pflichtbewusst genommen hatte – eine vor der Abfahrt, eine nach dem Auslaufen – wirkten wie Placebos. Ich hätte gleich eine Narkose verlangen sollen. Oder eine Notfallevakuierung per Hubschrauber.
Vier Stunden.
Vier. Verfluchte. Stunden.
Hatte ich das schon gesagt? Ich verbrachte jede einzelne davon damit, innerlich nicht aufzugeben und gleichzeitig zu hoffen, dass ich einfach ohnmächtig werde. Oder sterbe. Beides schien zu dieser Zeit akzeptabel.
Nina hielt erstaunlich lange durch. Ungefähr eine Stunde. Dann kauerte auch sie, blass wie die Wandfarbe im verwüsteten Duty-Free-Shop, in einer Ecke – zusammen mit einer Gruppe Leidensgenossen, die alle nur noch eines wollten: dass es endlich vorbei ist. Der Gedanke, mit Mann und Maus unterzugehen, war irgendwann nicht mehr ganz so erschreckend.
Selbst im Hafen tobten Wind und Wellen so wild, dass die Fähre über dreißig Minuten brauchte, um anzulegen. Das Schiff schob sich gegen den Pier wie ein betrunkener Wal auf der Suche nach Halt. Und wir? Wir schleppten uns, aneinander festhaltend, zu unserem Camper – blass, zitternd, erschöpft.
Goodbye, Ireland.
Das war nicht der Anfang – sondern das Ende unserer Irland-Entdeckung. Und was für ein Ende.
Warum eigentlich Irland?







Irland stand schon länger auf dem Plan. Zum einen, weil unser früherer Städtetrip nach Dublin – schon Jahre her – großartig war. Zum anderen, weil wir viel über die wilde, raue und irgendwie magische Westküste gehört hatten. Und dann ist da noch der praktische Aspekt: Im europäischen Sommer bleiben nicht viele Regionen übrig, die man mit dem Camper angenehm bereisen kann – ohne in Menschenmassen, brutzelnde Temperaturen oder Waldbrände (oder natürlich alle drei gleichzeitig) zu geraten. Wenn man dann noch berücksichtigt, wo wir noch nicht waren, wird die Auswahl ziemlich eng. Sehr eng.
Zur Wahl standen: Nordkap, Mittel- und Nordfinnland, Russland, nochmals Island – oder eben Irland. Und das Tolle an Irland: Wir konnten gleich zwei noch unbekannte Landesteile der UK mitnehmen – Wales und Nordirland. Da wir ohnehin schon in England waren, war es bis nach Wales und weiter nach Irland nur ein Katzensprung.
Wales verdient eigentlich ein eigenes Kapitel – und wahrscheinlich einen eigenen Blogbeitrag. Nur so viel: Wir starteten im Süden, fuhren von der Hauptstadt Cardiff entlang der Küste, bis wir ganz im Norden – in Holyhead – auf die Fähre nach Irland sprangen. Dabei kamen wir durch bezaubernde, verschlafene Dörfer (wie Tenby), vorbei an verlassenen Traumstränden (wie dem Whiteford Beach, wo übrigens der fiktive Dobby aus dem Harry-Potter-Universum angeblich begraben liegt). Alles auf engsten Straßen und Wegen, im typischen Sommer von Wales – verregne.
Aber jetzt: Bühne frei für Irland.














Seit romantische Komödien wie Leap Year, Irish Wish, Wild Mountain Thyme oder Fantasy-Serien wie Game of Thrones Irland ins Streaming-Zeitalter katapultiert haben, ist die Insel – abseits von Dublin – für viele internationale Gäste zum Sehnsuchtsort geworden. Ganz vorn dabei: die Cliffs of Moher. Berühmt wurden sie jedenfalls durch Harry Potter, The Princess Bride und natürlich Leap Year.
Irland selbst ist überraschend überschaubar. Auf der Karte wirkt es wie ein kleiner Klecks am Rand Europas, neben dem mächtigen Großbritannien. Mit rund 70.000 Quadratkilometern ist die Insel kleiner als unsere alte Heimat Österreich – das ist flächenmäßig nur etwa 20 Prozent größer, hat aber fast doppelt so viele Einwohner. Irland wirkt dadurch etwas „luftiger“ und deutlich weniger dicht besiedelt. Das zum Europa-Vergleich. Hingegen ist der US-Bundesstaat West Virginia von der Fläche her ziemlich ähnlich, aber Irland hat fast dreimal so viele Einwohner. Ein typisch europäisches Phänomen mit der dichten Besiedelung – und eines, das uns auf dieser Reise durch Europa sehr bewusst wurde.
Unser Plan war – wie immer – absolut ausgereift:
Wir würden von Dublin aus nach Süden fahren und dann einfach einer Küstenstraße folgen, bis wir wieder in Dublin ankämen.
Zeitraum: unbekannt.
Kilometer: keine Ahnung.
Orte: spontan.
Menschen, die wir kennenlernen würden: völlig offen.
Schlägereien in kleinen, abgelegenen Pubs: hoffentlich keine.
Und irgendwo zwischen „keine Ahnung“ und „wir schauen mal“ lag wohl auch der Wunsch, dass Irland uns überrascht. Mit einem Ort. Einer Begegnung. Einer Emotion. So ganz ohne Erwartungen war das dann wohl doch nicht. Doch warum eigentlich?
Denn wenn wir ehrlich sind: Unsere letzten Monate in Europa hatten uns zwar getragen – aber nicht mehr überrascht. Alles war irgendwie… bekannt. Vertraut. Geordnet. Fast ein bisschen zu sehr. Straßen, die funktionieren. Verbote für Wohnmobile. Landschaften, die schön, aber selten neu wirken. Nichts davon schlecht – im Gegenteil. Aber irgendwo im Bauch blieb dieses leise „been there, done that“.
Irland sollte das durchbrechen. Dachten wir. Oder hofften wir. Vielleicht war das der eigentliche Grund, warum wir die Fähre nach Dublin nahmen: nicht wegen der grünen Wiesen oder der Cliffs, sondern wegen der Chance, dass uns dieses Land wieder kitzelt. Dass es uns aus dem Europa-Blues herausholt. Dass es… anders ist.
Ankommen braucht Zeit













Es brauchte eine zweistündige Überfahrt mit der Speedfähre und eine eineinhalbstündige Stop-and-Go-Fahrt im strömenden Regen, um endlich aus Dublin herauszukommen – gefolgt von einer gemütlichen Strecke quer durchs Land in Richtung Kilkenny. Erst dann ließ uns der Regen in Ruhe.
Wir parkten auf einem kleinen Platz, eigens für Camper eingerichtet. Rundherum nur Einheimische. Ein älterer Herr im wettergegerbten Pullover – der offenbar dauerhaft in seinem Camper lebte – kam direkt zu uns, kaum dass wir die Türen geöffnet hatten. Mit breitem Grinsen, leichtem Wackeln im Schritt und einem Akzent, dicker als ein Pint am St. Patrick’s Day.
„Ah sure lookit, ye’re after takin’ the camper round, are ye? Grand stuff, so it is! Listen now, if ye’re headin’ west – and ye should, mark me words – the Wild Atlantic Way’s where the real craic is, I tell ya. Starts down in Dungarvan, lovely wee town, and it hugs the coast like me ma’s woolly blanket, all the way up. Ye’ll be drivin’ past cliffs, sheep, and more feckin’ rainbows than a leprechaun’s had hot dinners. By Jaysus, if ye don’t love it, I’ll eat me hat!“
Er lachte, zwinkerte verschwörerisch – und war schon wieder auf dem Rückweg zu seinem Camper.
Wir lachten über den Akzent, die Bilder in unseren Köpfen – Klippen, Schafe, Regenbögen. Und doch: Irgendwo zwischen seinem Grinsen und der knarzenden Campertür blieb etwas hängen. Ein Gefühl von Ahnung. Dass Irland nicht nur pittoresk sein würde. Sondern vielleicht auch ehrlich. Und unbequem. Schön.
„Wild Atlantic Way also“, sagte ich zu Nina. Wir hatten beide keine Ahnung, was das war – klang aber nach einem Plan. Mit dem Wilden Atlantik im Kopf und einem guten Gefühl im Bauch machten wir uns mit einem innerlichen „Sláinte“ auf in Richtung Innenstadt – und somit zur ersten Stadt in Irland auf unserer Reise. Dublin zählt nicht, da würden uns auch alle Iren recht geben. Bis auf die Dubliner natürlich…
Ankommen in Kilkenny






Kilkenny – die Stadt, die ich bisher nur vom gleichnamigen Bier kannte – entpuppte sich als perfekter Einstieg in unser Irland-Abenteuer: charmant, kompakt, ein bisschen mittelalterlich und irgendwie sofort sympathisch. Enge Gassen mit bunten Häusern, Cafés mit beschlagenen Fenstern, durch die der Duft von frisch gebackenen Scones nach draußen zieht – und überall kleine Läden, in denen es handgemachte Keramik, Schokolade oder vergessene Schätze aus zweiter Hand zu entdecken gibt. Und: Sonne und blauer Himmel. So ganz anders als in Wales. Richtig viel Sonne. Für Nina fast schon zu viel. Ich fand’s super. Die Solarzellen unseres Campers auch.
Unser Mittagessen? Ein bereits fertig gegartes Hähnchen aus dem Supermarkt und ein etwas fragwürdiger Kartoffelsalat. Nicht gerade irische Feinkost, aber auf einer Bank mitten in der Stadt schmeckte es besser als gedacht. Um uns herum flanierten die Menschen: ältere Herren mit flachen Mützen und Einkaufstaschen, die sich über das Wetter unterhielten, Schulgruppen in Uniform, laut und lebendig, und zwischendrin ein paar Touristen mit Kamera um den Hals, die suchend auf ihr Telefon blickten. Die Häuser ringsum wirkten wie aus einem Bilderbuch – schmale, bunte Fassaden, blumengeschmückte Fensterbänke, und hier und da ein leicht bröckelnder Putz, der dem Ganzen einen gewissen Charme verlieh. Zwischen zwei Bissen beobachteten wir das bunte Treiben – und fühlten uns für einen Moment ein bisschen wie Einheimische.












Kilkenny wirkt wie aus der Zeit gefallen – lebendig, aber entspannt. Warum die Stadt „The Marble City“ genannt wird, wird schnell klar – nicht, weil hier echter Marmor verbaut wurde, sondern wegen des dunklen Kalksteins, der den alten Häusern und Kirchen einen dramatischen Look verleiht. Im 12. Jahrhundert war hier richtig was los. Die Normannen hatten sich eingenistet, ein Kloster nach dem anderen errichtet, und rund um die berühmte St. Canice’s Cathedral wuchs ein Ort heran, der bald zum kulturellen Zentrum Irlands wurde.
Im Mittelalter war Kilkenny ein politisches Schwergewicht. Parlamentsgebäude, Stadttore, Handelszentren – alles da. Im 17. Jahrhundert fand hier sogar das irische Parlament Unterschlupf, während anderswo im Land der Bürgerkrieg tobte.
Und wie es sich für eine Stadt mit Geschichte gehört, gibt’s natürlich auch die dunklen Kapitel: Hexenprozesse, Pestjahre, Religionskonflikte. Besonders berühmt ist der Fall der Alice Kyteler – die erste Frau in Irland, die der Hexerei beschuldigt wurde. Ihr Gasthaus – Kyteler’s Inn – steht nur eine Seitenstraße entfernt und serviert Guinness und Geschichten gleichermaßen.
Trotz all der Geschichte fühlt sich Kilkenny alles andere als verstaubt an. Kunst, Musik und Festivals prägen die Stadt. Im August, während des Kilkenny Arts Festival, wird der mittelalterliche Stadtkern zur Bühne – mit Konzerten in Kathedralen, Theater in Hinterhöfen und Straßenkunst auf Kopfsteinpflaster.
Mit fettigen Fingern und skeptischem Blick auf den letzten Löffel Kartoffelsalat schlenderten wir zum Herzstück der Stadt: dem mächtigen Kilkenny Castle, das sich ganz entspannt mitten im Grünen präsentiert – kein unnahbares Märchenschloss, sondern eher ein sehr gepflegtes irisches Herrenhaus mit Geschichte. Der angrenzende Park lädt zu einem langen Spaziergang ein, zum Eichhörnchenzählen und dazu, sich vorzustellen, wie hier früher Ritter durch die Gegend galoppierten – hoffentlich auf den Wegen und nicht über den gepflegten Rasen.
Heute, bei Sonnenschein, fanden wir Dutzende Menschen, die im Gras lagen, Kinder, die spielten, und viele, die es sich mit einem Kilkenny (jetzt meine ich das Bier) gemütlich gemacht hatten.
Im Gegensatz zum fast günstigen England und Wales zog Irland preislich wieder mit dem restlichen Westeuropa gleich. Ein Cappuccino? Fünf Euro und mehr. Für pflanzliche Milch bitte noch mal 50 Cent extra. Kaffee ist für uns stets die inoffizielle Währungsbewertung eines Landes.
Unser erstes Nachtlager fanden wir auf einem asphaltierten Parkplatz bei einem hübsch angelegten Park – mit Bänken, ein paar klassisch unbrauchbaren Outdoor-Fitnessgeräten und vor allem: Ruhe. Nur zehn Minuten nördlich vom Stadtzentrum. Deutlich angenehmer als der offizielle Stellplatz in der Innenstadt, der sich übrigens direkt zwischen zwei Pubs befand. Ich hatte am nächsten Tag ein Online-Meeting und wollte wenigstens ein bisschen Schlaf bekommen. Der Abend war warm, die Sonne stand tief, der Wind hielt sich zurück und wir plauderten in den Sonnenuntergang hinein. Fast kitschig.
Nach zwei Wochen Dauerregen in Wales war das hier pure Wohltat. Und ich freute mich auf den Sommer in Irland. Ich hatte ja keine Ahnung.
Fortsetzung folgt...
Was wir in den folgenden Tagen entlang der Küste erlebten – zwischen Nebel, Schafen, Sturm und Sandwiches – war manchmal zu viel, oft zu nass, und genau das, wofür wir losgefahren waren.
Im nächsten Teil nehmen wir euch mit an den wilden Atlantik – dorthin, wo Irland nicht hübsch, sondern ehrlich wird.
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Hi, ich bin Jay. So kraftvoll wie in diesen letzten Jahren ist mir das Leben noch nie begegnet und es darf mich nicht wundern, dass ich das Reich von schnellen und unpersönlichen Geschäften und dem Erfüllen der Erwartungen der Gesellschaft hinter mir gelassen habe. Ich habe mein Sakko gegen Wanderkleidung und Shorts getauscht, das Aftershave gegen Insektenspray und mein Auto gegen einen Camper.
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