Ostersuche – Wo sind wir ?

Als “Two on Wheels Osterspezial” haben wir uns überlegt, dass Ihr erraten solltet, wo wir gerade sind. Dazu gibt es vier Hinweise. Bitte schreibt uns im Kommentarbereich, ab wann (wenn überhaupt ;-)) ihr wusstet, wo wir sind. Und los gehts:

Hinweis 1:

Für den ersten Hinweis nehme ich euch auf eine fiktive Zeitreise mit, wir verstecken uns im ersten Hinweis in der Vergangenheit:

Wir stehen am Fenster des Golden Nugget und sind müde von der langen Nacht. Wir sahen den Auftritt eines viel versprechenden Künstlers, der eine recht eigenartige Performance auf der Bühne abliefert. Seine Energie und seine volle Stimme gefallen uns und wie freuen uns auf eine weitere Vorstellung dieses Sängers. Doch nun wollten wir uns das einmalige Schauspiel ansehen, warum wir hierher gekommen sind. Es ist vier Uhr früh an einem Sommermorgen 1952. Wie all die anderen Gäste stehen wir hier am grossen Fenster und warten. Dann ist es soweit. Plötzlich erhellt sich der ganze Himmel in einem grellen Licht, als wäre die Sonne innerhalb einer Millisekunden aufgegangen. Doch das Licht ist greller, also ob man direkt in einen Autoscheinwerfer blicken würde, nur mit weisserem Licht. Das Licht verschwindet ebenso schnell wie es gekommen ist und dann sehen wir die Wolke, die sich fast schon gemächlich und lautlos in die Höhe schraubt. Nun kann ich die so oft fotografierte Pilzwolke sehen, die in über 80 Meilen Entfernung, seinen Kopf in den Himmel streckt.

Hinweis 2:

Auch für den zweiten Hinweis entführe ich euch in die Vergangenheit:

Acht Minuten und genau eine Sekunde. So lange dauerte das Spektakel. Es ist der 15. April 1985. Neben uns sind noch weitere 15.006 Gäste anwesend, um das Schauspiel zu verfolgen und mitzufiebern. Sucht auch ein Adjektiv aus: berauschend, anstrengend, herrlich, verstörend, schön, barbarisch, fesselnd, rücksichtslos – diese 481 Sekunden waren all das.

Hagler und Hearns mochten sich nicht besonders. Sie hatten diese grenzenlose Verachtung in den Event geschleppt. Sie maulten sich vor der eröffneten Glocke an und stürmten und schlugen wie Verrückte aufeinander ein. Obwohl das Tempo in der zweiten Runde etwas nachliess, war die Action immer noch heftig. In der dritten Runde kam Hagler – von einem Cut auf seine Stirn im Gesicht blutverschmiert – aus seiner Ecke, entschlossen den Kampf zu beenden. Zwei Rechte brachen Hearns und zwei weitere brutale Gerade liessen Hearns schlaff wirkenden Körper heftig gegen die Seile krachen. Obwohl Hearns die Zehnerzählung um eine Sekunde überlebt hat, brach der Ringrichter den Kampf ab, was eine Ende der Brutalität bedeutete.

Hinweis 3:

Gestern:

27 Meter über uns erstreckt sich das berühmte Tunneldach über der berühmten Freemont Street. Mit 460 Meter länge und vieler Lokale unter dem Tunneldach, war es eine Vergnügungsmeile der Superlative. 12 Millionen LED Lampen, 220 Lautsprecher mit 550000 Watt und drei Livebühnen sorgen hier jeden Abend, von Sonnenuntergang bis Mitternacht, für eine entsprechende Atmosphäre. Über alle den Trubel hinweg verlief eine Zipline, etwa 20 Meter über den Boden. Mit hoher Geschwindigkeit konnte man hier – kopfvorraus versteht – über die verrückten Massen fliegen, während rechts und links die Musik wummerte.

Hinweis 4:

Gestern:

Wir blicken uns an und lächelten. Unser Köpfe waren zurück gebogen, dass wir an dem grossen Stahlbauwerk vor uns in die Höhe schauen konnte. Mit seinen vier Stahlpfeilern, die gemeinsam die erste Plattform hielten und sich dann verjüngten und in die Höhe schraubten. Auf der dritten – viel kleineren – Plattform konnte man stehen und hinauffahren. Von oben hatte man einen hervorragenden Blick über die Stadt. Die Form des Bauwerks und die Vorlage für diesen Bau stammte von einem Ingenieur mit dem Namen Gustave Eiffel. In der Nacht leuchtet das Stahlbauwerk in einem wunderschönen Orange Ton und verzaubert die Sinne. In unserem Fall wurden sehr schöne Erinnerung an die Vergangenheit geweckt.

 

Bitte schreibt in den Kommentarbereich, ab wann ihr wusstet wo wir sind. Ostersuche einmal anders. Auflösung zu den Hinweisen gibts morgen.

Hi, ich bin Jürgen. Die meisten kennen mich als Jay. I know, das kann manchmal verwirrend sein. Wie ich zu meinem neuen Namen gekommen bin, hat mit hunderten falschen Starbucks Bechern, die allesamt mit anderen Namen beschriftet waren, zu tun. So kraftvoll wie in diesen letzten Jahren ist mir das Leben noch nie begegnet und es darf mich nicht wundern, dass ich das Reich von schnellen und unpersönlichen Geschäften und dem Erfüllen der Erwartungen der Gesellschaft hinter mir gelassen habe. Ich habe mein Sakko gegen Wanderkleidung und Shorts getauscht, das Aftershave gegen Insektenspray und mein Auto gegen einen Camper.

2 Comments

  • Ich denke, ihr seid in Las Vegas?? Wenn ja, viel Spaß! Und Frohe Ostern!

  • Kofler Silke

    Hallo Ihr Zwei! Ich hoffe ihr hattet Spaß beim gestalten Eures Rätsels :-) Ich hatte ihn beim lösen :-)))) Also ehrlich wusste... bzw war ich mir schon beim ersten Hinweis ziemlich sicher wo ihr gerade steckt, der zweite gab mir die Bestätigung. Doch ist es vielleichrt für mich auch leichter weil ich an diesem berauschendem Ort schon sein durfte :-) Der von Euch beschrieben Hinweis in Nr. 4, stand damals allerdings noch nicht dort, sonder nur an seinem richtigen Standort...... Es war wie gesagt trotzdem berauschend..... Aber vielleicht liege ich ja doch total daneben.... bin gespannt auf die Auflösung, möchte den Anderen den Spaß mit meiner schriftlichen Vermutung, noch nicht nehmen. Viel Spaß und noch viele tolle Eindrücke! Silke

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