Ein neues Land, ein neuer Kontinent





Wir waren in Bogotá gelandet. In Kolumbien und, noch ein wenig größer, in Südamerika. Man glaubt es kaum. In sieben Jahren hatten wir schon recht viel von dieser Welt gesehen, doch in Südamerika waren wir noch nie. Der sechste der sieben Kontinente hatte somit einen Haken. Check. Keine Sorge, wie ihr wisst, sind wir nicht von den verrückten Länderzählern. “Und wie viele Länder habt ihr schon?” wurden wir immer wieder gefragt. Dann kommt man ins Gespräch, fragt nach Tipps und erfährt etwas wie: “Ach, Island, da kann ich nicht weiterhelfen. Ich war nur für drei Stunden auf dem Flughafen. Extra so gebucht, damit ich Island abhaken kann.” “Oh”, sagen wir dann nur und wünschen einen schönen Urlaub.
Bogotá, Kolumbiens pulsierende Hauptstadt, nahm uns sprichwörtlich den Atem. Mit gut 2700 Metern über dem Meeresspiegel ist es die dritthöchste Hauptstadt der Welt. Wir aktivierten unsere SIM-Karte, zogen so viel Geld wie möglich am Geldautomaten und nahmen ein halblegales Uber-Taxi zu unserem Airbnb. Natürlich nicht von der Abflughalle, sondern von der Straße, auf der auch Privatpersonen, die ihre Angehörigen zum Flughafen brachten hielten. Uber-Fahrer haben oft Probleme mit Polizisten und Taxifahrern und werden immer wieder schikaniert. Daher ist es üblich, vorne beim Fahrer einzusteigen und mindestens seinen Vornamen zu lernen, damit, falls das Uber von der Polizei aufgehalten wird, man so tun kann, als wäre man beste Freunde.
Erste Schritte in Bogotá
Bogotá: Die Stadt der Kontraste




Monserrate




Die ersten kulinarischen Erlebnisse
Museo Botero









Fazit unserer ersten Schritte
"Bogotá hat uns sofort verzaubert"
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Hi, ich bin Jay. So kraftvoll wie in diesen letzten Jahren ist mir das Leben noch nie begegnet und es darf mich nicht wundern, dass ich das Reich von schnellen und unpersönlichen Geschäften und dem Erfüllen der Erwartungen der Gesellschaft hinter mir gelassen habe. Ich habe mein Sakko gegen Wanderkleidung und Shorts getauscht, das Aftershave gegen Insektenspray und mein Auto gegen einen Camper.
Thomas
Servus Jay, habe gerade deinen Post zu Kolumbien und Bogota gelesen. Liest sich sehr authentisch und so richtig aus dem Leben gegriffen...Bin mal gespannt was noch kommt. Dein Stil zu schreiben und zu beschreiben ist sehr schön...In dir steckt ein Buchauther/Geschichtenerzähler....Viele Grüsse aus Stanford ( Südafrika, hat nichts mit dem berühmten Stanford in USA zu tun)....nächste Station für uns Hermanus...