Coronavirus Quarantäne: 7 Dinge, die du tun kannst

Hey, friends and family in the world,

gestern waren wir noch am ewig scheinenden Sandstrand in Südkalifornien, heute sitzen wir in der Wüste, nur zwei Autostunden im Landesinneren, ganz in der Nähe des berühmten Joshua Tree National Park entfernt.

Wir geniessen das sonnige und warme Wetter und die Ruhe der Wüste. Wir sind in Selbst-Quarantäne und befolgen die CDC Richtlinien. Lange Spaziergänge und das tägliche Workout gehören ebenso zur Quarantäne, wie das Pläne schmieden. Wir brauchen Neue, unsere Bisherigen sind von der Pandemie in unerreichbare Ferne geschleudert worden. Im besten Fall auf unbestimmte Zeit verschoben. Wie es weitergeht? Keine Ahnung, wir halten euch auf dem Laufenden.

Hier sind unsere 7 Tips für euch, die ein wenig Probleme mit der Quarantäne haben und Netflix, Amazon Prime, Zulu und Co für ein paar Stunden goodbye sagen wollt:


1. Ein Selbstgespräch

Die perfekte Zeit, um dich mit dir selbst hinzusetzen und ein Gespräch zu führen.

“Bist du glücklich?” Könnte die erste Frage sein. “Bist du die oder der, der du sein willst?” Dies könnte die zweite Frage sein. (nicht zu verwechseln mit “Bist du die/der, der du glaubst sein zu müssen?”) 

“Was willst Du mit der Zeit, die du noch hast, anfangen?” Schliesslich die Dritte. Die Fragen selbst sind schnell gestellt. Die Antworten dauern meist länger, überschattet von Stimmen, die nicht die deinen sind. Die somit nächste Frage ist: “Ist die Stimme, die du in deinem Kopf hörst, deine Eigene?” Oder ist es vielleicht die Stimme deines Vaters, deiner Mutter, deines Mannes oder deiner Frau, oder die Stimme deiner täglichen Zeitung oder anderer Medien?

Viel Spass damit. Gebt uns ein paar Infos, wie es gelaufen ist.


2. Lerne etwas Neues

与您一样,我们也是该病毒的受害者,请不要起诉我们!

Schon mal eine neue Sprache gelernt, ein neues Handwerk, wie Fotografie oder Holzarbeit, Programmieren oder Töpfern ? Jetzt ist die Gelegenheit. Auch, um die verstaubte, brandneue Yogamatte aus dem Keller zu holen und endlich den Sonnengruss zu üben. Online Kurse gibts unendlich viele.

Hier ein paar Websites zur Auswahl:

1. skillshare

Skillshare ist ein riesiger Marktplatz für kreative Bildung. Die Themen umfassen Alles, von Grafikdesign und Musikproduktion, bis hin zu bildender Kunst und Kochen. Auch gibt es Kurse zu technischen Themen, wie Data Science, Analytics und E-Commerce. Skillshare hat über 24.000 Lektionen und mehr als 4 Millionen Schüler.

2. LinkedIn learning

LinkedIn Learning (ehemals Lynda) ist ein weiterer Online-Kursmarktplatz, der auf Business People zugeschnitten ist. Mit über 1.000 Business-Kursen zu Themen wie Projektmanagement, Webentwicklung und digitalem Marketing ist es eine hervorragende Plattform für Berufstätige, die ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand halten möchten.

3. Udemy

Udemy ist einer der grössten Marktplätze für Onlinekurse mit über 24 Millionen Studenten, 35.000 Lehrern und mehr als 80.000 Kursen. 

4. treehouse

Treehouse ist ein relativ neuer Marktplatz, der an die Demokratisierung der Bildung glaubt. Die Plattform hat sich zum Ziel gesetzt, Bildung für Schüler aller Rassen, Geschlechter, sexuellen Orientierungen und sozioökonomischen Hintergründe zugänglich zu machen

Sie bieten mehr als 300 technische Kurse zu Coding und Development. Treehouse arbeitet mit einigen großen Namen zusammen, darunter Microsoft, IBM Watson, Amazon Alexa und Google Developers.

5. Coursera

Coursera ist ein professioneller Online-Kursmarkt mit virtuellen Kursen von einigen der weltweit besten Unternehmen und Universitäten, wie der University of Michigan, Duke und Stanford.

Die Liste könnte ich nahezu endlos weiterführen. Schreibt uns, wenn ihr Fragen dazu habt. 


3. Plane eine Reise

Keinen Urlaub, eine Reise. Also schliesst mal schnell die Pauschalanbieter Website. Wandern in den Rockies, Besteigung des Kilimandscharo oder des Mount Fuji, mit dem Kajak durch Alaska, mit dem Camper durch Neuseeland, mit dem Rad durch Argentinien, mit der Harley auf der Rout 66 oder die Küste Englands erwandern ? Was wolltet ihr schon immer machen? Notizblock und Weltkarte raus, am besten mit der ganzen Familie.

Nicht möglich? Träumerei? Sicher nicht. Es liegt nur an dir! Wir haben Reisende jeden Alters und in jeder Situation kennengelernt. Von 18 bis 88, alleinstehend, mit Kind, mit drei Kindern und zwei Hunden, mit vier Jugendlichen, mit Krebs, mit Dialyse, mit MS, mit einer Hand, mit viel Geld, mit wenig Geld, mit gar keinem Geld (kein Witz). Wir stehen euch für Fragen zur Verfügung.


4. Sag JA!

Das ist ganz einfach. Sagt ja anstatt nein. Zu allem Möglichen.

Zunächst ist es unangenehm, zu Allem Ja zu sagen. Manchmal ist es sogar beängstigend. Viele von uns verbringen einen grossen Teil des Lebens damit, getroffene Entscheidungen sorgfältig zu analysieren (und zu überanalysieren), selbst diejenigen, die von Natur aus einfach erscheinen mögen.

Diese Kontrolle aufzugeben, ist sicherlich eine grosse Erfahrung. Für uns war es eine sehr grosse. Der Schub am Leben, den wir fühlten, als wir aus unserer Komfortzone traten, zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Es lehrte uns, verletzlich zu sein und aufgeschlossen zu bleiben.

Bonus? Das Entfernen der Komplexität der Entscheidungsfindung machte das Leben weniger stressig und machte mehr Zeit, sich auf wichtigere Dinge zu konzentrieren.


5. Bewege dich

Kannst du nicht ins Fitnessstudio gehen oder warst noch nie dort? Laufschuhe anziehen und Übungen machen, als gäbe es kein Morgen. Fühlst du dich wohl in deinem Körper? Zu untrainiert? Zu ungedehnt?


6. Koche

Verwirkliche ein großartiges YouTube-Rezept und kreiere eine Mahlzeit, auf die du stolz sein kannst. 


7. Schreibe ein Kommentar zu diesem Post

Echt jetzt. Es hilft uns und wir freuen uns über deine Worte – versprochen. Es muss kein Roman sein.


In diesem Sinne wünsche ich euch allen Alles Gute. Folgt uns auf Instagram oder Facebook, gebt uns Feedback und gaaaanz wichtig – Lebt euer Leben!

Möchtet Ihr mehr über uns erfahren, besucht unsere Über uns Seite.

Hi, ich bin Jürgen. Die meisten kennen mich als Jay. I know, das kann manchmal verwirrend sein. Wie ich zu meinem neuen Namen gekommen bin, hat mit hunderten falschen Starbucks Bechern, die allesamt mit anderen Namen beschriftet waren, zu tun. So kraftvoll wie in diesen letzten Jahren ist mir das Leben noch nie begegnet und es darf mich nicht wundern, dass ich das Reich von schnellen und unpersönlichen Geschäften und dem Erfüllen der Erwartungen der Gesellschaft hinter mir gelassen habe. Ich habe mein Sakko gegen Wanderkleidung und Shorts getauscht, das Aftershave gegen Insektenspray und mein Auto gegen einen Camper.

2 Comments

  • Gabi und Peter

    Toller Beitrag! Wir wünschen Euch alles Gute - bleibt stark und laßt Euch von Corona nicht unterkriegen! Wir sind gespannt, wie es bei Euch weitergeht!

    • Danke, liebe Gabi und lieber Peter! Es war so schön, euch kennenzulernen! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen! Alles Liebe!

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