Was bisher geschah – Ein neues Kapitel

Wir trotteten den Menschenmassen hinterher. Der Gangway hinauf zur Fähre nach Vancouver. 30 kg am Rücken und einen Trolley am Arm. Mir schossen Unmengen an Gedanken durch den Kopf. 8 Monate, 38 Bundesstaaten in den USA, 7 Provinzen in Kanada und über 30.000 gefahrene Kilometer. So viele Orte, Eindrücke, Emotionen, Begegnungen, Freude und Enttäuschungen. Eine Reise durch die drei Länder Nordamerikas. Allen voran eine Reise zu uns selbst. Zu Reisen, so scheint mir, ist die beste Art sich von alten Strukturen und Regeln zu entfernen und sich selbst und seinen Partner kennenzulernen.

So vieles unterschiedliches zu unserer Reise haben wir von allen möglichen Personen in unserem Leben gehört. Ratschläge, Bewunderung, Neid und auch viel Unverständnis. Vieles davon hat mich gefreut, verwundert, einiges geärgert und manches habe ich einfach nicht verstanden. Jetzt nach 8 Monaten Reisen ist so vieles anders geworden, klarer geworden.

Eine Reise ist ohne Ende

Die Definition von Reisen ist für mich einfach geworden: eine Reise oder wie viele es nennen – ein Abenteuer, ist ohne Ende. Ein Urlaub schon – egal wie lange dieser dauert. Wir waren schon zwei Monate auf “Urlaub”. Verändert hat sich dabei nichts, da es “nur” eine Auszeit vom alten Leben ist. Die Perspektive ist dabei unverändert geblieben. Hinterher geht alles weiter – wie gewohnt.

Wir verkaufen unser Wohnmobil

Wir haben unser Wohnmobil in einem Lagerplatz für Wohnmobile in Sooke, in der Nähe von Victoria auf Vancouver Island gestellt und die Schlüssel an unsere Freunde Cathy und Chris gegeben. Sie werden auf unser Zuhause achten, bis sich ein potentieller Käufer gefunden hat. Wir haben uns entschieden den RV zum Verkauf anzubieten. Loslassen war eines der vielen Lektionen, die wir auf diesem ersten Kapitel unser Reise gelernt hatten.

Es hat über zwei Wochen gedauert, unseren RV vollständig auszuräumen und unser restliches Hab und Gut in Kisten zu verstauen. Dabei haben wir sorgfältig überlegt, was in die Kiste kommt und was in den wenigen Platz in den Rucksack. Wir sind dennoch überladen mit Dinge, die wir meinen in den nächsten Monaten zu benötigen. Wir werden sehen.

Ein neues Kapitel

Wir selbst sind nun auf dem Weg zum Flughafen in Vancouver in das nächste Kapitel und nächstes Abenteuer: Japan.

 

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Hi, ich bin Jürgen. Die meisten kennen mich als Jay. I know, das kann manchmal verwirrend sein. Wie ich zu meinem neuen Namen gekommen bin, hat mit hunderten falschen Starbucks Bechern, die allesamt mit anderen Namen beschriftet waren, zu tun. So kraftvoll wie in diesen letzten Jahren ist mir das Leben noch nie begegnet und es darf mich nicht wundern, dass ich das Reich von schnellen und unpersönlichen Geschäften und dem Erfüllen der Erwartungen der Gesellschaft hinter mir gelassen habe. Ich habe mein Sakko gegen Wanderkleidung und Shorts getauscht, das Aftershave gegen Insektenspray und mein Auto gegen einen Camper.

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